Wetter und Klima am Gardasee


Die Wetterlage rund um den einzigartigen, malerischen Gardasee (Lacus benacus) iat allgemein als sehr angenehm warm, ausgewogen und mediterran zu bezeichnen. Das Klima im südlichen Bereich rund um den See bleibt natürlich milder, im Vergleich zum Norden. Dort liegt der Gardasee inmitten schroffer, grüner Berglandschaft. Einen Winter mit Schneefall, gibt es am Gardasee äußerst selten. Der ganze See befindet sich in einer niederschlagsarmen Region. Der Einfluss des rund 100 Kilometer entfernten Mittelmeeres, bleibt deutlich spürbar. Die wärmste Jahreszeit am Gardasee gehört dem Juni bis Ende September. Die durchschnittliche Tagestemperatur in dieser Zeit liegt zwischen 20°C bis 32°C bei einer angenehm, entspannenden Wassertemperatur die sich während dieser Zeit auf 27°C erhöhen kann. Nicht nur das entfernte Mittelmeer sorgt für dieses sub-mediterrane Klima, sondern auch seine berühmten Winde Orat und Vento (Pelér). Diese beiden Nordwinde sind allerdings sehr gut absehbar und stellen zu keiner Zeit eine Gefahr dar. Der Orat saust meist recht zart so zwischen 12 und 14 Uhr vorbei, und bringt das wunderbare, milde Klima mit. Gegen Mitternacht bis hin in die frühen Morgenstunden dreht dann, deutlich heftiger der Vento (Pelér) seine Runden. Er bereitet vor allem den Wassersportbegeisterten ein Paradies auf den Wellen des Gardasees, aber nur für Frühaufsteher. Übrigens: Aufgrund des Klimas eignet sich der Gardasee perfekt, um einen Radurlaub zu verbringen.